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Das Wunder von Taipeh

Das Wunder von Taipeh

Originale Unterschriften von den waren Helden der SSG 09 Bergisch Gladbach die als Vereinsmannschaft Weltmeister 1981 in Taiwan (Taipeh) geworden sind


Als 11 Frauen den deutschen fussball veränderten

Die erste Fußballweltmeisterschaft der Frauen fand im Jahr 1981 in Taipeh statt. In einer Zeit, in der der DFB den Frauenfußball eher duldete als förderte, nachdem er bis 1970 noch offiziell verboten war. So hatte er auch wenig Interesse daran, eine Frauennationalmannschaft zu gründen. Stattdessen wurden die Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach nach Taiwan geschickt. Ursprünglich aus einer Kölner Thekenmannschaft entstanden, spielten sie das Turnier ihres Lebens – und gewannen. Die ehemaligen Spielerinnen erzählen anekdotenreich und mit einer großen Portion Humor von den heute absurd anmutenden Bedingungen: von der Ignoranz, gegen die sie sich durchsetzen mussten und dem chauvinistischen Gebaren, von denen sie umgeben waren. Untermalt durch historisches Filmmaterial sind es Zeitzeugnisse einer Männerwelt, die heute umso anachronistischer wirken. Ein Film über viel mehr als sportlichen Erfolg – ein Film über Gleichberechtigung und Anerkennung. Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019!



„Fußball ist nichts für Mädchen.“

Jupp Derwall, Trainer der deutschen Nationalmannschaft (Herren) von 1978 – 1984

 

„Fußball ist mein Leben.”

Anne Trabant-Haarbach, Spielertrainerin SSG 09 Bergisch Gladbach und erste Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft (1982)

 

1981 lud Taiwan zu einer ersten Fußballweltmeisterschaft der Frauen ein – zu einer Zeit, als der DFB den Frauenfußball, der in Deutschland bis 1970 offiziell verboten war, mehr duldete als förderte. Da die Gründung einer Frauennationalmannschaft für den DFB bis dato nicht von Interesse war, ging die Einladung an die deutschen Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach.

Die ehemaligen Spielerinnen, die zum Teil noch in einer illegalen Thekenmannschaft auf einem Aschenplatz in Köln-Dellbrück begannen, erzählen im Film von den heute absurd anmutenden Bedingungen, unter denen sie für ihren großen Traum vom Fußball kämpften, gegen alle Widerstände und mit einer gehörigen Portion Humor. Ohne jede Unterstützung des DFB spielten sie vor hunderttausenden begeisterten Zuschauern in den WM-Stadien und live im taiwanesischen Fernsehen das Turnier ihres Lebens. Angeführt von Ausnahmetrainerin Anne Trabant-Haarbach, die gleichzeitig als Stürmerin mitspielte, wurde “Team Germany“ aus Bergisch Gladbach Weltmeister. Mit 25 Toren und ungeschlagen. Begleitet von historischem Filmmaterial – Zeitzeugnisse einer Männerwelt, die heute umso anachronistischer wirken – erzählt der Film eine Fußballgeschichte, in der es um viel mehr geht als sportlichen Erfolg, nämlich um Gleichberechtigung und Anerkennung.

"Wir wollten nur spielen, haben aber etwas verändert"

 

 

Sie heißen Hannelore Geilen, Brigitte Klinz oder Monika Steinmetz und sind freundliche ältere Damen, die sich, wenn sie sich beim Jahrestreffen der SSG 09 Bergisch Gladbach mal wiedersehen, herzlich umarmen. Und sie sind Fußball-Weltmeisterinnen, die ersten deutschen überhaupt. Der Dokumentarfilm "Das Wunder von Taipeh" von John David Seidler feiert noch einmal, was diesen Frauen 1981 im fernen Taiwan gelang.


Diese Mädchen waren nicht so, wie man sie sich in den 60er und 70er Jahren vorstellte: "Ich hatte immer einen Ball, nie ein Puppe. Mama, Ball!, habe ich gerufen", erinnert sich Doris Kresimon. "Einem Hund wirft man einen Stock. Ich muss immer hinterherlaufen, wenn ich einen Ball sehe, ich glaube, das hört nie auf, egal wie alt ich bin", stellt sich Verteidigerin Petra Landers vor.

Seidlers Film setzt weit vor 1981 ein. Das war das Jahr, in dem die Bundesrepublik von Taiwan zu einer – inoffiziellen – Fußball-Weltmeisterschaft eingeladen wurde – und sich gezwungen sah, die Frauen von Bergisch Gladbach zu schicken, weil es noch gar kein Nationalteam der Frauen gab. Der Film ist so im ersten Drittel auch eine Ode an Anne Trabant-Haarbach, einem frühen deutschen weiblichen Fußball-Superstar, der in den 70er Jahren mit drei verschiedenen Städten deutscher Meister wurde. Der Lizenzentzug durch den DFB für Vereine, die Frauenteams in ihren Reihen duldeten, kommt zur Sprache, der eine oder andere heute schwer überholte Spruch ist zu hören; etwa von dem Moderator Hans-Joachim Rauschenbach oder vom Herberger Sepp.

In diese bleierne Zeit fällt die Einladung aus Taiwan für ein Team, das letztlich auf eine Thekenfrauschaft zurückgeht, damals aber den deutschen Frauenfußball dominierte. Die Deutschen staunten in Fernost angekommen über die "brechend vollen" Stadien, das begeisterte Publikum, den heißen Ball, der in vielen anderen Ländern gespielt wurde und die Selbstverständlichkeit, mit der die Gastgebernation, die von ihnen als ein Entwicklungsland gesehen wurde, mit Frauenfußball umging. Neun Spiele in elf Tagen hatten die Spielerinnen zu absolvieren, die Qualität der Bilder, die davon zu sehen sind, sind auch der Bedeutung geschuldet, die Frauenfußball damals eben hatte. Es hätte für die Deutschen auch anders kommen können, etwa beim 1:1-Unentschieden gegen die Taiwanerinnen. Aber am Ende stand Deutschland im Finale und schlug – hier ganz die Männer – die Niederlande.

"Wir wollten nur spielen, aber am Ende haben wir etwas verändert", blickt Doris Kresimon zurück. "Ihr könnt machen, was ihr wollt, wir setzen uns doch durch", hat der Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger als Quintessenz dieser Tage in Taiwan herausgelesen. Das ist denn auch die durchaus beglückende Botschaft dieses Feel-Good-Movies der anderen Art. Die SSG 09 hat sich im Jahr 1996 aufgelöst, heute prägen die Teams von Männer-Bundesligisten auch den Frauenfußball. Aber deutscher Rekordmeister ist immer noch die SSG Bergisch Gladbach.

Das Wunder von Taipeh 


Das Wunder von Taipeh

1981 findet in Taiwan die erste Weltmeisterschaft im Frauenfußball statt. Da es in Deutschland keine Nationalmannschaft gibt, wird der SSG 09 Bergisch Gladbach eingeladen. Ohne DFB-Förderung fährt die Mannschaft nach Taipeh - und gewinnt!


Das Wunder von Taipeh - Die deutschen Fußball-Weltmeisterinnen 1981

Samstag, 29.02.2020


Deutschlandfunk Nova

Grünstreifen

"Fußball ist mein Leben" - Anne Trabant-Haarbach


Schon mit 6 Jahren war Anne Trabant klar, eines Tages werde ich in der Fußballnationalmannschaft spielen! 1955 ein kühner Wunsch, denn der DFB hatte Frauenfußball gerade offiziell verboten.

Die Ausnahmesportlerin Anne Trabant-Haarbach hat ihren großen Traum von der Fußballnationalmannschaft gegen alle Widerstände verwirklicht. Mit großem Ehrgeiz, vielen Trainingseinheiten, Geduld und Ausdauer in einer Männerwelt. Als Frau war sie bei Fortbildungen und Fördermitteln oft ausgeschlossen, sie schaffte es dennoch. Zunächst begann sie an ihrem Studienort in Mainz im Verein Fußball zu spielen, später beim TuS Wörrstadt in Rheinland-Pfalz. Als Spielertrainerin, die das Team trainiert und selbst mitspielt, wechselte sie dann ins Rheinland zum Bonner SC und zur SSG 09 Bergisch Gladbach.

1981 lud Taiwan zu einer ersten Fußballweltmeisterschaft der Frauen ein. Das war zu einer Zeit, als der DFB den Frauenfußball, der in Deutschland bis 1970 offiziell verboten war, mehr duldete als förderte. Da die Gründung einer Frauennationalmannschaft für den DFB bis dahin nicht von Interesse war, ging die Einladung an die deutschen Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach.

In dem Dokumentarfilm "Das Wunder von Taipeh", co-produziert vom WDR, wird die Geschichte der SSG 09 Bergisch Gladbach ab 27. Februar in den Kinos zu sehen sein. Die Vereinsmannschaft gewann 1981 für Deutschland ungeschlagen den Weltcup. Die beispiellose Karriere der Ausnahmesportlerin Anne Trabant-Haarbach ist mit der Emanzipation des Frauenfußballs in Deutschland so eng verknüpft, wie keine andere.

Redaktion: Jessica Eisermann


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